












Die Arbeit „Rosalie 27V09“ beschäftigt sich mit dem kollektiven Bildwissen der davor erfolgten Gestaltung. Die Fotografie ist abhängig von Komposition von Linien, Formen, Kontrasten und Farben. Sie ist abhängig von ihren technischen Möglichkeiten, gleichzeitig ist sie aber auch immer mit kulturellem und gesellschaftlichen verbunden. Niemand kann sich der heutigen Bilderwelt entziehen, sie beeinflusst ohne es zu wollen unsere Vorstellung davon, wie Bilder auszusehen haben. Die in dieser Arbeit verwendeten Briefe und Postkarten dienen als gestalterische Elemente, die sowohl gegenwärtige als auch vergangene Formensprachen reflektieren. In Form von Montagen werden sie zu Bildkompositionen, die mit dem kollektiven visuellen Gedächtnis in Austausch treten. Die Technik der Montage spielt dabei eine zentrale Rolle, sie steht für das Zusammenfügen von Fragmenten und das Umdeuten alter Inhalte.