








Die Arbeit „Conditio sine qua non“ beschäftigt sich mit den Bedingungen des fotografischen Mediums – jenem Spannungsfeld zwischen FotografIn, Motiv und Abbild. Im Zentrum steht die Frage, wie sich vorgefundene Motive durch fotografische Gestaltung im Bild verhalten.
Der Titel, aus dem Lateinischen übersetzt „Bedingung, ohne die nicht“, verweist auf Kausalität – auf notwendige Voraussetzungen, ohne die ein bestimmtes Ereignis nicht eintreten kann. Übertragen auf die Fotografie beschreibt Conditio sine qua non somit das Verhältnis von Motiv und Abbild sowie die Bedingungen des fotografischen Prozesses selbst.